Obst- u. Gartenbauverein Altbach e.V.

 LEHRFAHRTEN

 

 

2017 : Oberrheintal

2015 : Harz

2014 : Manufaktur Jörg Geiger, Schlat bei Göppingen

 

2013 : Niederösterreich: Waldviertel und  Wachau

2013 : Heilpflanzengarten & Tinkturenherstellung bei Fa. Weleda, Schwäbisch Gmünd

 

 

 

08.06.-11.06. 2017 : Lehrfahrt ins Oberrheintal

 

 

Erste Station:

Sehr eindrucksvoll allein durch ihre Größe: Die Staustufe Iffezheim mit Kraftwerk. Die regelbare Wasserzufuhr und das Verstellung der Turbinenschaufeln sind lebenswichtig für den Dauerbetrieb bei wechselnden Wasserständen. 

 

Zweite Station:

Stadtführung in Freiburg: Sehr schön der Mix aus alten Häusern und den an historische Vorbilder angelehnten Neubauten nach den Zerstörungen der Bombenangriffe im 2. Weltkrieg. Interesant

die Funktion der Bächle und die Kennzeichnung der Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet.

Unterhaltsam die zahlreichen Anektoten aus der Stadtgeschichte.

 

Dritte Station:

Im Obstparadies Staufen versucht die Familie Geng einen breit diversifizierten Obstanbau nach biologischen Richtlinien aufzubauen und die Produkte selbst zu verwerten und im Hofladen direkt zu vermarkten. Angenehm die zahlreichen Versucherle an mehreren Stationen der Führung.

 

 

Abb. LF_2017_1: Verkostung im Streuobstparadies Staufen

 

Vierte Station:

Die Destillieranlagen der Brennerei Schladerer in Staufen beeindrucken durch ihre Größe und ausgefeilte Technik. Im Probierraum dann ein Querschnitt der verschiedenen Produkte.

 

Fünfte Station:

Führung durch das Freiburger Münster. Unerwartet die Eigentumsverhältnisse: Die Kirche gehört der Stadt, das Bistum ist nur der Mieter. Anschliessend freie Zeit zur persönlichen Stadtbesichtigung.

 

Sechste Station:

Weingut Gretzmeier in Merdingen am Tuniberg. Erläuterung der biologischen Bewirtschaftung mit Nützlingen und ausgesuchter Reihen- und Randbepflantzung. Schmackhaft die Verkostungen an verschiedenen Stationen und das abschliessende Abendessen im Weingut.

 

 

 

Abb. LF_2017_2: Verkostung im Weinberg der Familie Gretzmeier

 

 

 

 

Abb. LF_2017_3: Herr Gretzmeier erklärt den Sinn der Unterbepflanzung für den Pflanzenschutz

 

Siebte Station:

Im Rosenneuheitengaten in Baden-Baden stehen Neuzüchtungen von 3 Jahren, die zum Teil noch keine Namen haben. Sie werden nach 2 Jahren prämiert in verschiedenen Kategorien. Nicht alle Sorten bestehen den Anbautest undnur die besten werden abschliessend ins Produktionssortiment der Hersteller übernommen.

 

Achte Station:

Das Gasometer in Pforzheim mit der aktuellen Panoramaschau "Rom im Jahre 312".

Sehr eindrucksvoll allein durch die schiere Größe und die detailgetreue Darstellung des Stadtkern.

 

 

28.06.-02.07. 2015 : Lehrfahrt in den Harz

 

Pünktlich um 7.00 Uhr verließ der Bus mit den Lehrfahrt-Teilnehmern Altbach.

Am Zwischenziel Fulda eine Führung durch Dom und Altstadt nach einem gemeinsamen Mittagessen.

 

Unser Übernachtungsstandort Wernigerode nennt sich zu Recht „bunte Stadt am Harz“ – viele farbenfrohe, schmucke Fachwerkhäuser zieren die Kleinstadt.

Die Brockenbahn brachte mit der Dampflokomotive ihre Waggons mit den Fahrgästen in eineinhalb Stunden auf den Brocken. Laut Wetteraufzeichnung weist der Brocken an durchschnittlich 306 Tagen Nebel, Wind und Wolken auf – davon war nichts zu sehen; dafür eine klare Sicht über den Harz und sein Vorland!

 

 

Abb. LF_2015_1: Der Gipfel des Brocken bei Traumwetter

 

Anschliessend eine Betriebsführung in der Brauerei „Hasseröder“  mit reichhaltigem Vesper und hauseigenem Bier.

 

Am dritten Tag die Stadt Goslar. Goslar blieb im Krieg unversehrt und hat sich seine historische Bebauung erhalten. Die Stadt und auch das anschließend besuchte Erzbergwerk Rammelsberg zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Führung durch das Bergwerk ließ die Arbeitsbedingungen von über 1500 Jahren aufleben. Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf dem gezielten Einsatz von Wasserkraft im Bergbau: bei der Förderung des Erzes und beim Abpumpen der Wasser im Berg wurde diese Energie bereits vor Jahrhunderten mit Hilfe von Wasserrädern genutzt.

Anschließend mit dem Bus durch den Oberharz. Ein Führer erklärte die Entstehung der vielen in Stufen angelegten Stauseen und die dazu hinführenden Wasserwege: dies gewährleistete die benötigten Wassermengen im Bergwerk. Dieses sogenannte „Wasserregal“ hat ebenfalls das Siegel „Welterbe“.

 

 

 

Abb. LF_2015_2:  Rosarium Sangerhausen in voller blüte

 

Am nächsten Tag Sangerhausen, bekannt als „Rosenstadt“. Im Rosarium sind circa 8500 Rosensorten zu bewundern. Teerosen, Beetrosen, Kletterrosen, alte Sorten, neue Züchtungen: alles war vertreten! Die fachkundige Führung ließ keine Fragen unbeantwortet – und davon gab es viele!

 

Anschliessend in Nordhausen eine Führung durch die „Echte Nordhäuser Traditionsbrennerei“. Anhand von alten Geräten wurde das Kornbrennen erläutert – die Produktion findet bis auf kleine Spezialsorten außerhalb der Stadt in moderner Fabrikation statt. Zum Schluss gab es noch eine Verkostung durch das Angebot der Brennerei: vom einfachen bis zum Doppelkorn, vom Kümmel zum Gin, und durch verschiedene Likörsorten.

 

Auf der Rückreise eine geführte Besichtigung des Ausbesserungswerkes für Dampfloks in Meiningen. Ein Hauch von Nostalgie strich durch die alten Hallen, in denen die noch im Betrieb befindlichen Dampfloks Wartung und Reparatur erhalten können.

 

 

Abb. LF_2015_3: Im Dampflok Ausbesserungswerk Meiningen

 

 

Manufaktur Jörg Geiger, Schlat bei Göppingen,

September 2014

 

Am Tag der offenen Tür anlässlich des Schlater Apfelfeschds besuchten wir die neueröffnete Kelter- und Verarbeitungsanlage der Manufaktur J.Geiger in Schlat. Nach einer Vorstellung der Firma

erfolge eine ausgiebige Produktverkostung, die mit einem delikaten und reichlichen Mittagessen abgeschlossen wurde. Danach blieben noch einige Stunden für die Obstausstellung und das Apfelfeschd im Ort.

 

 

 

Abb. Schlat_1: Verkosten der Manufakturprodukte

 

 

 

Abb. Schlat_2:  Wildobstarten bei der Obstausstellung

 

 

 

 

Abb. Schlat_3:  Die Champagnerbratbirne - so sieht sie aus

 

 

Niederösterreich: Waldviertel und  Wachau 

18.-22. Juli 2013

 

Donnerstag: Anreise über München - Salzburg - Mondsee nach Emmersdorf, gegenüber Stift Melk.

Von den Hochwasserschäden des vergangenen Juni waren noch Reste zu sehen im Ort. Im Hotel war aber alles bis auf einige weniger bedeutsame Kellerräume renoviert. 

 

Freitag:  Fahrt ins Waldviertel nach Zwettl, der Partnerstadt Plochingens. Führung durch die örtliche Brauerei mit Bierverkostung. Stadtführung mit Besuch des Hundertwasserbrunnens.  Danach Besuch des Mohndorfs Armschlag. Mohnjause mit hervorragender Mohn-Sahnetorte ! Film und Informationen zu Dorfentwicklung mit Anbau, Verarbeitung und Verwendung des hiesigen Graumohns. Besichtigung des Mohngartens.

 

Samstag: Fahrt mit dem historischen "Ötscherbär", einem Zug der "Mariazeller Bahn".

Auf einer eindrucksvollen Schmalspurbahn bis hinauf nach Maria Zell. Am Nachmittag eine Führung durch das Stift Melk, die neu konzipierte Ausstellung, die Kirche und die Bibliothek. Zeit zum Spazieren im Stiftsgarten.

 

Sonntag: Fahrt auf der Donau mit dem historischen Motorschiff "Danubia" von Melk nach Krems. In Krems Stadtführung. Danach Busfahrt nach Spitz zum Fest "Marillenkirtag". Am Abend Besuch einer Heurigenwirtschaft mit einer Hauerjause (=Winzervesper) und einer kleinen Weinprobe. 

 

Montag: Heimreise mit Zwischenstopp in Passau

 

 

 

Abb. noe_1:  Abfahrt bei morgenlicher Kühle

 

 

 

Abb. noe_2:  Führung durch die Brauerei in Zwettl

 

 

 

Abb. noe_3:  Der Hundertwasserbrunnen in Zwettl in der Mittagshitze

 

 

 

Abb. noe_4:   Der historische "Ötscherbär" auf der Mariazeller Schmalspurbahn

 

 

 

Abb. noe_5:  Die Gartenanlage am Stift Melk

 

 

 

Abb. noe_6:  Das historische Motorschiff "Danubia" an der Anlegestelle Melk

 

 

 

Abb. noe_7:  Schöner Innenhof in Krems

 

 

 

Abb. noe_8:  Festumzug beim Marillenkirtag in Spitz

 

 

 

Abb. noe_9:  Der Marillenknödelautomat beim Marillenkirtag in Spitz

 

 

Heilpflanzengarten & Tinkturenherstellung bei Fa. Weleda, Schwäbisch Gmünd

22. Juni 2013

 

Heil- und Duftpflanzen aus aller Welt verarbeitet die Firma Weleda zu Arzneimitteln und Kosmetikprodukten. In Schwäbisch Gmünd werden Pflanzen auf insgesamt 23 Hektar angebaut. Überwiegend nach biologisch-dynamischen Richtlinien oder nach besonderen anthroposophischen Gesichtspunkten wie etwa im Metallgarten.  Die sachkundige Führerin stellte anschaulich einige charakteristische Pflanzen vor. Damaszener Duftrosen, Birken, Arnika, Misteln, Farne und mehr.

Breiten Raum nahmen die anthrosophischen Gesichtspunkte bei jeder Pflanze ein. Dabei kamen die gärtnerischen Gesichtspunkte manchmal etwas zu kurz, die uns als OGV-Mitglieder ja besonders interessieren.

Die eindrucksvollen Apparaturen zu Tinkturenherstellung konnten von aussen durch grosse Glasscheiben besichtigt werden. Der Weleda-Shop bot zum Abschluss Gelegenheit zu Einkauf.

 

Ein Büffet im Gasthaus "Goldener Anker" beendete diese schöne Lehrfahrt für die 36 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

 

 

 

Abb. wel_1: Üppiges Grün; Im Hintergrund ein "Farn-Haus"

  

 

Abb. wel_2: Faszinierend: Der Duft der Damaszener Rosen

 

  

Bildnachweis: B. Masur, M. Berger, Stefan, K. Fretwurst

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